Natrius

Sterbehilfe

Originaltext

Im Standard-Kommentarbereich gepostet, am 31.10.2014 um 13:55

Es gehört Diskutiert. Und reglementiert. Natürlich kann sich auch heute schon jeder Suizid begehen. Aber wie? Vor dem Zug. Was kann der Zugführer dafür? Ich springe vom Dach? Na bravo, derjenige, der dich findet, hat seine Freunde. Am besten noch das Kind. Ebenso, wenn du dich erhängst. Oder noch besser, den Kopf wegballerst. Pulsadern aufschneiden ist auch nicht viel besser.

Es geht ja auch darum, dass nicht jemand sagen kann „Ich bin eine Last für den und den“ und dann einfach mal so ein Cocktail bekommt. Dies wird kontrolliert, es gibt Gespräche mit Psychologen. Denn so etwas darf nicht passieren. Das darf nicht ausgenutzt werden.

Wäre es nicht viel besser, wenn die Mutter dem Kind erklären kann, dass sie Todkrank ist. Dass sie immer schwächer wird. Das sie nichts mehr machen kann. Und, dass sie einschlafen möchte, für immer, und dann von oben auf das Kind aufpasst. (Egal ob gläubig oder nicht, aber für ein Kind kann dies doch die beste Möglichkeit sein).
Glaubt ihr nicht, dass das für das Kind besser ist, als seine Mutter langsam dahinsiechen zu sehen, zu sehen wie die Mutter leider. Oder zu sehen, dass sich die Mutter erhängt hat.

Es ist eine Privatsache. Es ist eine Privatsache WIE das geschehen darf. Es ist Privatsache WANN das geschehen darf. Aber die Möglichkeit das in Ruhe machen zu dürfen, das gehört kontrolliert. Einen solchen Giftcocktail kann nicht jeder einfach so erhalten und das ist auch gut so. Einen solchen Cocktail darf nicht jeder „einfach so“ erhalten dürfen. Das macht dann der Arzt.